Paroli Netzmagazin

„Politically Incorrect“ verdient seinen Namen

Dezember 22, 2006 · 2 Kommentare

Die BILD-Zeitung des Internets, „Politically Incorrect“, hat es wieder einmal geschafft, mich ein paar Minuten meines wohlverdienten Wochenendes zu berauben. Unter der Überschrift „Focus betreibt Geschichtsfälschung“ bezieht sich der Autor „Turmfalke“ auf das vom Focus veröffentlichte „Islam Lexikon“, in welchem der Focus in der Tat versucht, geschichtliche Zusammenhänge in Bezug auf den Islam zu Schönen. Doch der doktrinären Maxime „pro Israel“ von Politically Incorrect sei Dank verkommt die im Artikel verwendete Argumentation zur Farce.

Da sich das Paroli Netzmagazin im Gegensatz zu PI nicht der einseitigen Beleuchtung der Themen verschrieben hat, möchte ich als gerechten Ausgleich das Judentum unter die Lupe nehmen, vor welches sich PI bereits in seiner öffentlichen Grundsatzerklärung ach so schützend stellt. Nebst dem obligatorischen Vermerk, dass durch den Islam – oh Schreck – auch Juden zu Schaden kamen, thematiert man vor allem die sexuelle Versklavung der Frau, die Intoleranz der Muslime gegenüber Andersgläubigen und hält natürlich auch eine „korrekte“ Übersetzung für das Wort „Islam“ bereit. Gut recherchiert, könnte man meinen.

Doch wollen wir etwas auf die einzelnen Punkte eingehen. So moniert der Autor unter anderem, dass der Koran „vor Gehässigkeit gegen Ungläubige„ nur so strotze und gleich mehrfach zu deren Ermordung aufruft. Dass der streng ausgeübte Islam mit einer sehr intoleranten Einstellungen gegenüber Nichtgläubigen einher geht ist längst bekannt und eigentlich keine Erwähnung mehr wert, doch wie sieht der babylonische Talmud, die nebst dem Tanach signifikanteste Literatur des Judentums diese Sache eigentlich? Auch hier wird direkt und ohne den Gebrauch von Metaphorik dazu aufgerufen, den „Besten“ der Ungläubigen (Gojim) zu töten.

- „Den besten der Gojim sollst du töten.“ (Kiduschin 40b)“

Und auch die heilige Schrift des Judentums sollte eher nicht in die Hände von Nichtjuden geraten:

- „Wenn sich ein Nichtjude mit der Thora befaßt, so verdient er den Tod.“ (Synhedrin 59a)

Im nächsten Abschnitt „korrigiert“ PI die vom Focus „nett“ ausgedrückte Tatsache, dass im Islam die Heirat mit Ungläubigen „nicht gestattet“ sei. PI weißt mit zynischem Spott (richtigerweise) darauf hin, dass die Heirat einer Muslimin mit Ungläubigen nicht nur „nicht gestattet“, sondern gar verboten ist. In der islamischen Rechtssprechung, der Scharia, kann dies sogar mit dem Tode bestraft werden, die sog. in Deutschland auf sich aufmerksam gemachten „Ehrenmorde“ wären hier als Beispiel zu nennen. Man wirft seitens PI dem Focus weiter vor, dies nicht als „kritikwürdig“ anzuerkennen. Wechseln wir wieder die Seite, wie sieht es beim Judentum aus?

In Israel versteht es sich von selbst, dass ganz nach dem Archetyp der Nürnberger Rassengesetze ein striktes Heiratsverbot zwischen Juden und Nichtjuden gilt. Beide Religionen schenken sich hier nichts. Natürlich bemängelt man auch die niedere Stellung der Frau im Islam, doch das Judentum hat dem noch einen draufzusetzen. Hier hat nicht die Frau eine herabwürdigende Existenz inne, sondern alle Gojim, die salopp als „Vieh“ bezeichnet werden. Hier sind folgende Zitate aus dem Talmud zu nennen:

- „Weshalb sind die Nichtjuden schmutzig? Weil sie am Berge Sinaj nicht gestanden haben. Als nämlich die Schlange der Chava beiwohnte, impfte sie ihr einen Schmutz ein; bei den Jisraéliten, die am Berge Sinaj gestanden haben, verlor sich der Schmutz, bei den Nichtjuden aber verlor er sich nicht.“ (Aboda zara 22b)

- „Wer die Scharen der Gojim sieht, spreche: Beschämt ist eure Mutter,zu Schande die euch geboren hat.“ (Berakhoth 58a)

- „Ihr aber seid meine Schafe, die Schafe meiner Weide, Menschen seid ihr, ihr heißt Menschen, nicht aber heißen die weltlichen Völker Menschen, sondern Vieh.“ (Baba mezia 114b)

- „Der Samen der Nichtjuden ist Viehsamen.“ (Jabmuth 94b)

- „Der Beischlaf der Nichtjuden ist wie Beischlaf der Viecher.“ (Aboda zara 22b)

Auch der Prophet Mohammed bekommt sein Fett ab. So echauffiert man sich bei PI besonders darüber, dass er mit einem Mädchen im zarten Alter von 9 Jahren Geschlechtsverkehr betrieben hätte und die Heirat im Koran mit Mädchen ab 9 Jahren zulässig sei. Ja, und auch hier kann das Judentum mithalten und senkt das Alter gleich nochmal um 6 Jahre herunter. Im Talmud ist nämlich zu lesen:

- „Ein Mädchen von drei Jahren und einem Tag ist zum Beischlaf geeignet.“ (Jabmuth 57b, Jabmuth 60 a, Aboda zara 37a)

Erschütternd ist für PI besondes, dass diese „schrecklichen Fakten“ bezüglich des Islams niemand auszusprechen wage, ja fordert sogar „Mitgefühl“ und „Solidarität“ den Mädchen gegenüber, denen diese Grausamkeit zuteil wird. Am Ende des Artikls greift man nocheinmal tief in die Tränenkiste und entlässt dem wohl sicherlich „gerührten“ Leser mit der Frage, „wie man so viel Ignoranz gegenüber menschlichem Leid aufbringen kann„.

Diese Frage möchte ich an folgende nahmhafte Rabbis, ehemalige Premiereminister Israels und Nobelpreisträger weiterleiten, die Lehren aus dem Talmud in ihren Wortschatz nur zu gerne integrieren. Hier ein paar Auszüge:

- „Die Seelen der Gojim sind von ganz anderer, minderer Art. Alle Juden sind von Natur gut, alle Gojim von Natur böse. Die Juden sind die Krone der Schöpfung, die Gojim ihr Abschaum.“ (Rabbi Shneur Zalman, einer der einflußreichsten Talmudgelehrten unserer Zeit, FAZ, 11. 3. 1994)

- „Araber sind Tiere, keine Menschen. Ihr Fleisch ist das Fleisch von Eseln, deshalb sollten sie wie Tiere behandelt werden.“ (Sharon Kalimi, SZ, 3. 3. 1999)

- „Im Lande Israel hat kein Araber das Recht zu existieren. Ganz klar, Araber stehen auf der Kulturleiter der Welt weit unten. Goldsteins Tat [29 Nichtjuden zu ermorden] stellt die Erfüllung einiger Gebote des jüdischen Gesetzes dar. Dazu gehört auch, Rache an Nichtjuden zu üben.“ (Rabbi Jizchak Ginsburg, Ha’aretz vom 5. 11. 2003)

- „Wenn ein Jude eine Leber benötigt, erlaubt die Thora wahrscheinlich, einem gerade vorbeikommenden Nichtjuden die Leber gewaltsam zu entnehmen. Jüdisches Leben ist unendlich viel heiliger und einmaliger als nichtjüdisches.“ (Rabbi Jizchak Ginsburg, zitiert in: Israel Shahak, „Jewish Fundamentalism“)

- „Die Palästinenser sind Tiere auf zwei Beinen!“ (Menahim Begin, ehem. israelischer Premierminister, New Statesman, 25. 6. 1982)

- „Wir werden die Palästinenser vernichten wie die Heuschrecken und ihre Köpfe gegen die Wand schlagen“ (Friedensnobelpreisträger Yitzak Rabin, ehemaliger israelischer Premierminister, New York Times, 1.4.1988)

Wo bleibt im Angesicht dieser menschenverabscheuenden und hasspredigenden Haltung die Empörung von PI? Ach, ich vergaß, „pro Israel“. Na dann.

Kategorien: Sonstiges

2 Antworten bis hierher ↓

  • Schlapumpel // Dezember 23, 2006 um 2:15

    Aus Schabbath, Fol. 152a können wir folgendes lernen: „… Es wird gelehrt: Die Frau ist ein Schlauch voll Unrat, ihre Öffnung ist voll Blut, dennoch läuft ein jeder ihr nach!“

  • Herbert Pedron // Januar 21, 2009 um 12:11

    Alles gut und recht, aber darum geht es ja nicht, sondern um das Faktum dass im dritten Jahrtausen in keinem land/volk der Erde Steinzeittexte die Basis und offizielle Linie von Regierungs-, Innen-, Aussen-, und Gesellschaftspolitik darstellen, ausser natuerlich in islamischen Laendern/Voelkern

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