Paroli Netzmagazin

Russischer Winter

Januar 8, 2007 · 34 Kommentare

Seit gestern Abend ist der stete Strom russischen Mineralöls abgerissen und Deutschland muß auf geschätzte 7% seiner Primärenergiezufuhr verzichten. Dankbar nahm die westliche Journalie diesen Spielball auf um mit aller Polemik vor einem harten russischen Winter zu warnen. Doch wer spielt hier eigentlich mit wem?

Russland betreibt seit einigen Monaten das, was Liberale in Deutschland auch gerne machen würden: Subventionsabbau. Als Reaktion auf eine immer aggressivere Annäherung ehemaliger Sowjetrepubliken wie der Ukraine oder Azberbajdschan an den Westen hat man im Kreml beschlossen keine vergünstigten Preise mehr auf Energielieferungen zu gewähren und sogar noch Billiöl für den teuren Export zu liefern. Eine echte Überraschung für westliche und besonders Deutsche Politiker. Ist man es hier zu Lande doch gewöhnt für kostenloses Kriegsgerät im Wert von mehreren Milliarden zum Dank mit Scheinangriffen aus der Luft belohnt zu werden.

Dementsprechend verständnislos fällt auch die Reaktion der deutschen Politiker aus. Nun gelte es aber „einseitige Abhängigkeiten vermeiden“ und Ruckzuck andere Lieferanten zu erschließen. Aber auch am Atomausstieg werde nicht gerüttelt, schließlich wurde der ja mal beschlossen von den Öko-Nazis und ihrem roten Bruder, und die können sich ja – ähnlich wie der Papst mit seinem Unfehlbarkeits-Dogma – nicht vertan haben. Also weiter wie gehabt, ignorieren wir die Realitäten und reden einfach über die Version der Realität die uns am besten passt, nur ohne Russland bitte.

Aber ist es denn wirklich Russland das hier ein Spiel spielt? Hätte der Kreml denn Interesse daran für ein paar lumpige Millionen Dollar seinen Ruf als zuverlässiger Energielieferant aufs Spiel zu setzen und damit zukünftige Geschäfte im Wert von zig Milliarden Euro zu gefährden? Nein, das sicher nicht, denn auch dort weiß man wie empfindlich man in Europa auf derartiges reagiert. Selbst die Sowjets, ihres Zeichens nicht gerade als große Förderer des kapitalistischen Westens bekannt, haben sich das nicht getraut.

Und hätte man die Preise wohl erhöht, wenn Weißrussland weiterhin ein enger Verbündeter gewesen wäre? Würde ein enger Verbündeter von Russland den großen Bruder so erpressen wie es gerade geschieht? Die Frage darf sich jeder selbst beantworten, aber meiner bescheidenen Meinung nach gibt es bei diesem Spiel zwei Verlierer: Deutschland und Russland

Kategorien: Allgemeines

34 Antworten bis hierher ↓

  • Canallie // Januar 8, 2007 um 8:18

    Ich hoffe das ruft einigen in Errinnerung, oder macht wenigen klar – das Russland nicht unser angestammter erzfeind ist.
    Liber ein sozialistisch/kommunistischen Bruder als ein westlicher Kapitalstaat!

    irgendwann werden ganz andere verlieren!

  • winfried aus chemnitz // Januar 8, 2007 um 8:39

    Scheinheilige die Russland dies vorwerfen!

    Aber es geht um etwas anderes – Russland macht die letzten Züge um sein Öl in Euro und in Rubel abzurechen. Ein Petrorubel würde aber Deutschland und Europa mit Russland wirtschaftlich verschweißen.

    Den die Pertorubel (zum Öl/Gaskauf) können nur durch die Exporte von Waren verdient werden.
    Die Amerikanische Ausrichtung des Wirtschaftsgebietes würde somit nach einiger Zeit hinterfragt werden!

    Deshalb der Kampf im Dunklem!

    Russland will im Gegensatz zu den USA echter Partner sein und die Kulturen ähneln sich mehr hinter der rauhen Fassade als es so einigen Leut lieb ist!

  • Franziska // Januar 8, 2007 um 9:02

    @winfried aus chemnitz
    ,….und dann soll ich mir noch deine gekaufte Seite ansehen.
    Wo das hier geschriebene von dir, schon sehr verwirrt aussieht beziehungsweise geschrieben ist!
    Du wirst dir wohl keine Freunde damit machen. Irgendein nicht auskuriertes Kindheit’s Trauma mal gehabt?
    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/560291/
    Besteht noch Hoffnung bei dir?

  • Saubermann // Januar 8, 2007 um 11:18

    Diese Speichelleckerei mit Russland geht mir tierisch aufn Sack. Seit 60 Jahren haben die ihren fetten Kanasterarsch auf unserem Land, wobei sie das meiste dieser Erde haben: LAND.

    Wasserstofftechnologien wären schon lange verfübar.

    Hört auf, dem Iwan die Nüsse zu lecken, ihr widert mich an!

  • assd // Januar 9, 2007 um 12:01

    hahahahahahahahhahahahahshahqaHAHAHAHAAHAHAHAHAH
    http://mein-kummerkasten.de/1248/Was-ist-Bukkake.html

  • marco // Januar 9, 2007 um 11:12

    Saubermann Du bist ja wirklich n armer Wicht (geblendet von Haß und manipulierten Medien)wie leider die meisten die nicht begreifen das die Zukunft Deutschlands und somit Europas nur besser werden kann mit Rußland in Gemeinschaft.Wer das ignoriert oder nicht verstehen kann oder will,ist nicht in der Lage weiträumig und frei zu Denken.
    Also Leute wie Du tun mir leid ,wenn sie Ihren Mund öffnen!

  • Saubermann // Januar 9, 2007 um 11:18

    Marci, Deine Einschätzung ist ganz falsch. Selbstverständlich ist ein freies Deutschland und somit ein freies Europa auch nur dann möglich, wenn mit Russland ein Friedensvertrag geschlossen ist.

    Das ist bis heute allerdings nicht der Fall, ein Teil Ostpreußens ist bis heute besetzt und nichts passiert, was mich auch nur annähernd in die Lage versetzen würde, Russland so zu liebkosen, was auch im Falle einer fundierten wirtschaftlichen Partnerschaft nicht der Fall sein wird.

  • marco // Januar 9, 2007 um 11:49

    Das ist wahr ,aber grad als national und freidenkender Mensch sollte man nicht das Jetzt mit dem Morgen vergleichen ,denn es wird und es muß sich ja ändern und es wird der Tag der Friedensverträge und damit mit Verträgen jeglicher Art von Zusammenarbeit kommen und darauf sollten wir hinarbeiten und den Nährboden schaffen und nicht einfach undifferenziert schreiben, das mit den Russen ist alles scheiße, obwohl man meint das angebiedere.Der normal Bürger liest nämlich nur die Abneigung generell daraus.

    Was anbiedern und anschmeicheln zu wem auch immer betrifft,ist klar, das ein selbstbestimmtes, freies Deutschland oder eben auch jedes andere Land, dies nicht zu tun hat und immer abzulehnen ist!
    Wie Bismarck es einfach und treffend gesagt hat und auch danach gehandelte: Völker haben keine Freunde ,Völker haben Interessen!

  • marco // Januar 9, 2007 um 11:54

    Immer dieser Fehlerteufel,ich sollte vor dem abschicken doch nochmal lesen was ich da geschrieben hab.;)

  • Tötsch // Januar 9, 2007 um 1:57

    @Saubermann: Und mit Frankreich auch alle Handelsverträge abbrechen weil sie Elsass/Lothringen haben?

    Dieses Zurückgefordere bringt nichts, ist doch vollkommen unrealistisch, und man sollte lieber das richtige im realistischem Rahmen tun und nicht träumen das die Grenzen zurück gesetzt werden, das wird so oder so nicht geschehen und das würde auch keinen Sinn machen.

    Aber mal zurück zum Thema:
    Am besten wäre schon Verlängerung/Erweiterung der Atomkraft, aber dass scheint eher Unwahrscheinlich.

    Ein starkes Europa kann nicht existieren solange es mit Russland im Streit ist, und man sollte versuchen Russland Westeuropa anzunähern, aus wirtschaftlichen aber auch aus moralischen Gründen, und man sollte Energietechnisch gerade angesichts der Nahost Lage lieber aus Russland als aus dem Iran oder sonst woher Ressourcen importieren.

    Die Kulturen sind (zu mindest in manchen Gebieten Russlands) sicherlich nicht so verschieden wie sie scheinen.

  • Saubermann // Januar 9, 2007 um 2:34

    Marco, Bismarck hat es erkannt, aber unsere Interessen werden nicht durch die BRD vertreten. Ich kann immer ein Gegenargument einbringen, wird man entgegenhalten, doch ist es Fakt und ein gewichtiger!

    Tötsch: Ich sehe das anders. Zugestanden: Von allein wird dem RICHTIGEN Deutschland seine zustehende Machtbefugnis der besetzen Gebiete nicht wieder gegeben. Zudem fallen keine Grenzen zurück, sie sind de facto. Oder-Neiße ist VERWALTUNGSLINIE.

    Wie es hier auf der Seite stand: Ohne Rückeroberung durch militärische Handlungen ist es recht unwahrscheinlich, die Gebiete auf dem „normalen“ Wege „zurückzubekommen“.

  • Tötsch // Januar 9, 2007 um 3:57

    Ja, ich sehe auch keinen Sinn in einer „zurückdeutschung“ von Ostpreußen oder anderen Gebieten, die Leute fühlen sich (fast alle, Außnahmen gibt es sicherlich) als Russen oder Franzosen, nicht als Deutsche, wieso sollten sie das auch, nur weil ihre Großeltern das taten?
    Sie sprechen ihr Leben lang russisch/französisch, und eine Rückgabe der Gebiete würde nur weitere Verwirrung und weitere Zurückwerfung für die Bevölkerung dieser Gebiete heissen, und mal im ernst, ich glaube, ein wirtschaftlicher Erfolg wäre es für Deutschland nicht, wenn Ostpreußen wieder dazu gehören würde, wäre wie ein zweiter Mauerfall (rein wirtschaftlich gesehen, sonst habe ich nichts gegen den Mauerfall und halte ihn auch für gut).

  • marco // Januar 9, 2007 um 4:56

    Saubermann: Das die BRD nicht die Vertretung des deutschen Volkes ist brauchen wir ja nicht diskutieren,das ist Fakt.Das Zitat Bismarcks habe ich nur angehängt ,weil es die einzig reale und gesunde Grundeinstellung eines jeden Volkes sprich Staates nur sein kann in seinen außenpolitischen handeln,wenn man frei und selbstbestimmt istund auch sein will,dies muß natürlich ersteinmal Grundvoraussetzung sein.
    Einen solchen Staat müssen wir für uns erstmal schaffen und dann gehts außenpolitisch weiter.
    Aber bis dahin hoffe ich doch das Einflüsse Rußlands uns dabei helfen können.

    Tötsch: Du kannst Dir sicher sein ,wenn wir wieder als Volk und Staat zur Normalität zurückgefunden haben und wieder uns als starkes, freies Volk erkennen ,dann wollen wieder alljene dazugehören.Wer Stärke zeigt, ist und wird attraktiv.
    Wer mehr Land hat oder bekommt ist immer im Vorteil und nicht zuletzt wirtschaftlich,eine Besatzungs BRD will und soll ja nicht groß und stark sein ,denn welcher Besatzer will das von Ihm besetzte Land und Volk stärken er will es schwächen und auf dauer zerstören.Deswegen und es gibt viele Gründe ist es nicht nachvollziehbar deine Begründung auf Verzicht von Land.

  • Tötsch // Januar 9, 2007 um 5:18

    Verzicht auf Land sagt doch niemand wirklich.

    Aber überleg dir mal, ob der Mauerfall (rein wirtschaftlich) ein Erfolg war für Westdeutschland?
    Nein, wirtschaftlich ging es bergab.

    So wäre es mit Ostpreußen auch, denke ich.
    Es ist doch nicht so dass Deutschland da eine selbstfördernde Goldmine kriegen würde.

    Und für die dort lebenden Menschen wäre es wirtschaftlich vielleicht ein kleiner Vorteil, aber sonst ein Nachteil da wieder eine neue Sprache etc, deswegen halte ich davon nichts, also ich hätte keine Lust, eine neue Sprache zu lernen und einen Teil meiner Vergangenheit und „mein Land“ hinter mir zu lassen für das Land meiner Großeltern. So seh ich das, das letzte kann natürlich jeder sehen wie er will.^^

  • marco // Januar 9, 2007 um 6:33

    Es ging nicht bergab, weil die DDR dazu kam.Die wahrheit ist das die vermeintlichen Konkurenzunternehmen mit Hilfe der Treuhand für di eBRD Wirtschaft zerstört wurde oder aber in deren Hände gespielt wurden.Zum einen füllten mit Tochterniederlassungen die BRD Unternehmen die nun offenen Lücken und zum anderen wurde durch die Ausschaltung der Unternehmen der DDR ein großer neuer Markt erschlossen .In beiden Fällen konnte die Wirtschaft der BRD stark profitieren und sich mindestens zehn Jahre länger vom jetzigen Niedergang und der damit verbundenen Abwanderung absehen.
    Diese globalisierte Wirtschaft hat letztlich nur eins im Sinn ,Gewinnoptimierung um jeden Preis und wenn die Politik das nicht unterbinden will und kann ,dann passieren die Sachen die wir jetzt tag täglich sehen und hören.
    Das hat aber nichts mit Aufnahme von Land zutun.Es kann die öffentliche Hand belasten, aber die Wirtschaft nicht.

  • Tötsch // Januar 9, 2007 um 6:53

    Jein.
    Die Wirtschaft war in der DDR schon recht marode, es ist auch viel Geld gefloßen von West nach Ost für Umstrukturierung nicht zu letzt von der Wirtschaft. Wäre dieses Geld komplett in die West-Wirtschaft investiert worden, sähe es heute anders aus (hätte man geschickt investiert).

    Und ein finanziell schlecht gestellter Staat zieht die Wirtschaft nicht echt hoch.

  • Hyde // Januar 9, 2007 um 7:00

    Naja ich glaube die momentane Situation wäre so oder so gekommen, 15 Jahre früher oder später. Die Kohle wird doch heute immer noch verpulvert wie nix gutes, der Teil welcher in Brandenburger Sandboden versickert ist sicher nicht der bedeutendste. Hab leider keine Zahlen,Quellen und Statistiken, nur Bauchgefühl.

  • Ger-man // Januar 9, 2007 um 7:23

    was is denn hier auf einmal los?
    beim thema russland brennt die luft, ich seh das! dann mag ich dazu auch etwas sagen.

    1. gute wirtschaftliche beziehungen zu russland sind wichtig, genau wie mit jedem anderen land, handel bringt die welt nach vorne!

    2. das sie bis heute an kaliningrad/könisberg festhalten finde ich nicht in ordnung. russland, schicke es wenigstens in die freiheit/unabhängigkeit! viele investoren und menschen mit anderen gründen würden sich für ein freies/unabhängiges königsberg interessieren, aber so vergammelt es weiter. wenn es unser wäre, wäre mir am liebsten, aber in naher zukunft ist das nun mal nicht zu bewerkstelligen. und nur mal nebenbei, die meisten, die in der oblast kaliningrad leben sind original russen, nur noch ein paar deutschstämmige sind dort.

    3. elsass-lothringen… ja, die franzosen haben es wirklich geschafft die dort lebenden deutschen durch ihre kultur zu überzeugen, aber auch das mag ich natürlich nicht gutheißen.

    4. canallie… den/deinen ersten kommentar… also ich weiß nich…

    5. vergesst nie die deutschen ostgebiete, preussen, schlesien, pommern, posen! und die lehren die wir aus ihrem verlust ziehen und gezogen haben (sollten). aber etwas, dass bei meinem großvater an der wand hängt füge ich überzeugt hinzu (ich weiß, ich schweife ab, aber wo ich grad hier bin):

    Schlesienstrophe zum Deutschlandlied

    Schlesien, uns von Gott gegebn.
    deutsch-germanisch’ Heimatland;
    Kunst, Kultur und Wirtschaft weben
    seit Jahrtausenden ein Band.
    Der Geschichtslauf wird sie richten,
    die das Schlesierland geraubt.
    /: Unser Volk wird nie verzichten,
    weil’s an heilig’ Rechte glaubt :/

  • Tötsch // Januar 9, 2007 um 8:22

    Kennt zufällig jemand eine Statistik oder Umfrage, wieviele Leute sich in diesen Gebieten noch als Deutsche fühlen? Wäre mal sehr interessant und würde hier auch einiges klären.

    @Hyde: Sicher, das beste Beispiel ist doch im Westen, der Bergbau, hier wird unendlich viel Geld verschwendet, aber das ist überall in Deutschland so, egal ob die Subventionen vom Bund, den Ländern oder der EU kommen, das Geld wird einfach verschwendet, ist aber in den anderen Ländern auch nicht besser, die Agrarwirtschaft in Frankreich wird auch gut von der EU bezahlt.

    @Ger-man
    1. signed
    3.Das Gebiet ist inzwischen so französisch wie Paris, und hier würde eine Rückdeutschung den Menschen dort nur schaden, Deutschland vielleicht Gewinn bringen, und Frankreich schaden, also insgesamt mehr schaden als nützen.

  • Schlapumpel // Januar 9, 2007 um 9:43

    Lieber Saubermann,

    „Das ist bis heute allerdings nicht der Fall, ein Teil Ostpreußens ist bis heute besetzt und nichts passiert, was mich auch nur annähernd in die Lage versetzen würde, Russland so zu liebkosen, was auch im Falle einer fundierten wirtschaftlichen Partnerschaft nicht der Fall sein wird.“

    Da sind Sie aber äußerst schlecht informiert. Es galt vor ca. zehn Jahren bei den Einwohnern der Kaliningradskaja Oblast als ausgemachte Sache, dass Ostpreußen zukünftig wieder Teil Deutschlands sein wird. Die davon gar nichts hören wollten, waren Kohl, Genscher und Konsorten- nicht die Russen!

  • Saubermann // Januar 9, 2007 um 11:04

    Schakumpel, das war doch ein Kuhhandel, denn die dortige Bevölkerung wäre ja nicht wieder nach Russland „deportiert“ worden, nein, sie haben sich womöglich auf bessere Zeiten durch die BRD gefreut.

  • heiasafari // Januar 10, 2007 um 12:40

    Bei schon 20 Millionen „Deutschen mit Migrationshintergrund“ und Ausländern in unserem Land wäre es auf die 2 Millionen Russen mehr oder weniger auch nicht mehr angekommen.

  • Schlapumpel // Januar 10, 2007 um 10:38

    @ Saubermann

    „denn die dortige Bevölkerung wäre ja nicht wieder nach Russland “deportiert” worden“

    Nein, wozu auch. Ich stimme dem zu, was heiasafari dazu anmerkte. Ebenso denke ich über die anderen deutschen Ostgebiete. Realistisch betrachtet, würden diese Gebiete ohnehin niemals mit Deutschen aufgefüllt werden können. Auf der anderen Seite würde sich das Verbleiben der jetzt ansässigen slawischen Bevölkerung zugunsten des Anteils des nordischen Menschen in Deutschland auswirken. Das ist, in Anbetracht der derzeitigen Lage in Deutschland, ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

  • Saubermann // Januar 10, 2007 um 11:06

    Abschließend möchte ich sagen: Zerbrecht Euch nicht den Kopf über Besiedlungspläne. Darüber haben schon andere Lösungen angefertigt.

  • sandra // Januar 10, 2007 um 1:58

    macht die Russen mal nicht so schlecht!
    Lobbyisten Medien wollen euch, uns Deutsche nur für dumm verkaufen!
    Russland ist ein freund Deutschlands!
    auch wenn wir mal gegeneinander krieg geführt haben.
    ich als Volksdeutsche erkenne die Soveranität Russlands sowie auch Frankreichs voll an!
    Jungs, denkt drüber nach!

  • Ger-man // Januar 10, 2007 um 2:44

    teilweise unglaublich und erschütternd was man hier und dort:

    http://www.svenler.com/Svenler/blog/?p=786

    lesen muss.
    klar wird man nie 100 % einer meinung sein, sollte sich aber trotzdem sachlich unterhalten können.
    zum glück scheinen wenigsten einige vernünftig zu sein.

    „gebt mir in die linke hand eine fackel und in die rechte hand ein schwert, ich werde sie erst kreuzen und dann mit der linken den weg erleuchten und mit der rechten unsere feinde (innen und aussen) niederstrecken! dann ist der weg frei für ein neues freies deutschland im herzen europas. dann mag mir das schwert gegen ein buch getauscht werden (welches aber erst verfasst werden muss) und unsere kultur blühe auf wie es jahrtausende der fall war!“

  • Panzermeyer // Januar 10, 2007 um 7:27

    Hallo

  • AJ // Januar 14, 2007 um 4:08

    Ger-man..
    Ich muss ehrlich gestehen, dein letzter Zitat erinnert mich sehr an Robbespierre 1793-1794! Und das nicht umbedingt postiv.

  • Ger-man // Januar 14, 2007 um 4:19

    ja das is von mir.
    was sind deine bedenken?

  • winfried aus chemnitz // Januar 14, 2007 um 8:17

    Mit 13,2 Millionen Nachkriegsverlusten wurde das Deutsche Volk mit Beginn des Friedens Opfer des größten Völkermordes der Weltgeschichte! Wir halten diesen Diskussionsbeitrag für so wichtig, daß wir appellieren, diesen Beitrag auch in anderen Publikationen Raum zu geben. Anm.: Als dieser Aufsatz erstmals zur Versendung kam, kündigte der Betreiber des benützten Mailservers unter falschem Vorwand innerhalb kürzester Zeit das verwendete Konto, so daß wir keine Antworten entgegennehmen konnten. Das Geheimnis des Westens Größter Völkermord aller Zeiten totgeschwiegen! Das wahre Ausmaß: US-geführte Allianz mordete nach 1945 planvoll 13,2 Millionen Deutsche! 6 + 5,7 + 1,5 = 13,2 Die Zeitgeschichte des Westens als Komplize des Genozids! (Quellen: u.a. Kanzler Adenauer, US-Präsident Roosevelt, US-Außenminister Hull.) Brief des Gerd Honsik an die Präsidenten Deutschlands und Österreichs, Horst Köhler und Heinz Fischer, versandt in sieben Sprachen an dreizehn deutschfreundliche Regierungen weltweit, nämlich: an die Regierungen Rußlands, Chinas, Japans, Indiens, des Irans, Irlands, Südafrikas, der Türkei, des Vatikans, Palästinas, Brasiliens. Betrifft: Bitte um Kenntnisnahme, Überprüfung und Verbreitung der von der westlichen Zeitgeschichte unterdrückten Tatsache, daß die USA nach dem Zweiten Weltkrieg für die Ermordung von 13 Millionen Deutschen, Zivilisten und Gefangenen, direkt oder indirekt verantwortlich sind. Als erster Deutscher ziehe ich, Gerd Honsik, aus den von Professor Dr. App (USA) und James Bacque (Kanada) aufgedeckten Fakten und Dokumenten die Schlußfolgerung und behaupte: Das Kriegsziel der US-geführten Allianz gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg war die Verminderung der deutschen Bevölkerungszahl durch Völkermord um zwanzig Millionen Menschen. Daraus folgt, daß dieser Plan den größten Völkermordplan der Weltgeschichte darstellt. Tatsächlich vollstreckt wurde dieser größte und bestdokumentierte Genozid aller Zeiten an mehr als 13 Millionen Deutschen. 1945, nach der Kapitulation. Gleichzeitig appelliere ich an die Bundespräsidenten der deutschen Staaten, folgendes zu veranlassen: 1. Das Deutsche Volk von seiner Opferrolle im größten und grausamsten Genozid der Weltgeschichte umfassend zu unterrichten. 2. Schließung der Institute für Zeitgeschichte in Wien und München und fristlose Entlassung aller Mitarbeiter sowie Einsetzung einer Untersuchungskommission bestehend aus Geschichtslehrern der regulären Universitäten. Beauftragung derselben mit der Untersuchung des geplanten und nach dem alliierten Sieg der US-geführten Allianz tatsächlich an ca. 13 Millionen Deutschen vollstreckten Völkermordes! 3. Den Abzug der US-Truppen aus Deutschland, Europa und allen Staaten der Welt zu verlangen. Der Politik in unseren Staaten stelle ich drei Fragen: 1.) Ist es wahr, was Konrad Adenauer in seinen Memoiren schrieb, daß nämlich von den 13,5–17 Millionen deutschen Vertriebenen nach 1945 nur 7,5 Millionen in Restdeutschland eintrafen? Ja oder Nein? 2.) Ist es wahr, daß der amerikanische Außenminister und Friedensnobelpreisträger C. Hull in seinen Aufzeichnungen festhielt, daß es das Kriegsziel von Roosevelt und Morgenthau gewesen ist, 20 Millionen Deutsche mittels Hunger nach dem Kriege auszurotten? Ja oder Nein? 3.) Ist es wahr, daß aus den Bevölkerungsstatistiken zu entnehmen ist, daß nach der „Befreiung“ von 1945 die Sterblichkeit in Deutschland von 11,5 pro tausend Einwohner (1937) auf 35 pro tausend Einwohner jährlich (1945/1949) anstieg und insgesamt 5,7 Millionen Hunger-Opfer forderte? Ja oder Nein? ZEITGESCHICHTE UND MEDIEN ÜBTEN SICH 60 JAHRE IM SCHWEIGEN, LEUGNEN ODER RECHTFERTIGEN.

  • Tötsch // Januar 14, 2007 um 8:28

    Das es Gewalt durch US-Truppen gab, ist unbestritten, genauso wie das es von sowjetischen Truppen Kriegsverbrechen gab, genauso unbestritten wie das es von der Wehrmacht Kriegsverbrechen gab.

    Aber mit Sicherheit war nicht der Kriegsgrund für die USA die Ausrottung der Deutschen.
    In welchem Zusammenhang würde das mit Aktionen wie der Luftbrücke stehen?
    Hitler war bestimmt von den Amerikanern bezahlt, damit sie einen Kriegsgrund haben, und die Luftbrücke war reine Publicity. Und für die Judenverfolgung wurde Hitler von reichen Moslems bezahlt.
    Klingt genauso wahrscheinlich.

  • Esso // Januar 14, 2007 um 9:14

    Fragt sich nur noch was Deutschland überhaupt ist, war?
    Ein Fußballverein? Eine Automarke? Ein Blog-Schreiber?
    Wer war deine Mutter wer dein Vater?
    Was war dein Land, dein Heimat, deine Stadt, deine – unsere Kultur, Jahrtausend alt? Verloren. Das Leben ein Computerspiel? Wo ist dein Herz? Game over! Ein neues Spiel….. @Tötsch

  • Tötsch // Januar 15, 2007 um 6:19

    Das Game Over hat sich Deutschland selbst zu zuschreiben, dafür können die Amerikaner nichts, das war unausweichlich, und das damit einiges verloren gegangen ist, ist mir durchaus bewusst.

  • Esso // Januar 15, 2007 um 8:15

    Ich bin kein Amerikaner!
    Die Amerikaner haben 12 Millionen Indianer, mit samt ihrer Kultur ausgerottet! Und jetzt gibt es unter anderem dort Zion Park’s. http://www.cliffroselodge.com/parkinfo.html
    Das Game Over haben sich die Indianer (Afrikaner, Araber) selbst zu zuschreiben, dafür können die Amerikaner nichts, das war unausweichlich, und das damit einiges verloren gegangen ist, ist mir durchaus bewusst!? Alles im Zeichen der Demokratie! Ich kann dir nur sagen: es ist ein Schelm wer Böses denkt. Gut das es McDonalds gibt!

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