Langsam wird es mir selbst etwas unheimlich. Ich scheine die wundervolle Kraft der Hellsichtigkeit im Bezug auf die Onlineausgabe des Spiegels zu besitzen. Es ist erst wenige Tage her als sich mein Lieblingsmagazin in ungezügelter Lobhudelei bezüglich dieser fantastischen Hitler-Satire „Mein Führer“ über uns erbrach und dieses höchstwahrscheinlich aüßerst plumpe Machwerk eines volkstraumatisierten Juden unter der Überschrift „Der Gröfatzke“ als „exzellenter Film“ gelobt wurde.
Zwar entzieht es sich meiner Kenntniss wie die hauptberuflich mahnende und warnende Minderheit reagieren würde, wenn wir zum Beispiel mal Ben Gurion in einer deutschen „Komödie“ buchstäblich zum Affen machen würden, aber anschließend wären sicher wieder ein paar neue U-Boote fällig und Frau Knobloch würde sofort die Geschichte von einigen der zahlreichen Holocaustüberlebdenden erzählen, die sich erst nicht sicher waren ob sie nach Deutschland zurückkehren sollten, und nun schon fast die Koffer wieder zur Ausreise gepackt hätten. Ich schweife vom eigentlichen Thema meiner wunderbaren Hellsichtigkeit ab. Verzeihung.
Bei der ersten Erwähnung des Titels und des „Regisseurs“ war mir nämlich sofort klar, daß die intelligenten Redakteure des Spiegels uns von nun an mit täglichen Berichten über dieses tolle Machwerk auf dem laufenden halten werden. Erst mit positiven Nachrichten, dann mit negativen und schließlich noch mit allerlei Meinungen. Polarisieren um diesen Schwachsinn, wenn er schon weder interessant noch sehenswert ist, wenigstens zum Politikum zu machen. Wohin die Reise gehen soll wird sofort am Anfang klar: Auch in 1000 Jahren wird man uns mit dieser Scheiße noch weiter auf die Eier gehen und irgendwelche völlig unbekannten und talentfreien „Künstler“ oder „Politiker“ werden ihren Nutzen daraus ziehen.
Fast wie auf Kommando kommt nun „scharfe Kritik“ an dem Film, völlig überraschenderweise vom Zentralrat. Man dürfe Hitler nicht als… Blablabla… Wer sich übrigens statt eines Kinofilms lieber mit unkommentierten Fakten befassen möchte, dem sei das Archiv der Seite Nationalsozialismus.de empfohlen, in dem sich Reden des „Würstchens“ in voller Länge anhören lassen.
Quelle: Massive Kritik an Levys Hitler-Satire
Nachtrag: Aufgrund einer anonymen Beschwerde die ich einem gewissen Herrn K. zuschreibe, weise ich ausdrücklich darauf hin, daß die Seite Nationalsozialismus.de nur offenkundige Wahrheiten wiedergibt und ich diese hier nur verlinkt habe weil ich ein gekaufter Propagandist bin, nicht etwa weil ich der Meinung bin das Tonarchiv mit vielen Stunden interessanter Reden sei einen Verweis wert.